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Wirbelsäulentrauma

Beachten Sie auch bei dieser speziellen Form verletzungsbedingter Notfälle die Verhaltensgrundsätze der Ersten Hilfe. Ein angemessener Situationsüberblick vor der konkreten Annäherung an Betroffene ist eine Massnahme, dient Ihrer eigenen Sicherheit und hat immer Vorrang. Ebenso haben lebensbedrohliche Zustände des Betroffenen für die Versorgung immer erste Priorität.

Konkret bedeutet das, dass uns Bedenken bezüglich einer Wirbelsäulenverletzung nicht blockieren dürfen, wenn es darum geht, lebensrettende Sofortmassnahmen wie die Rettung aus einem Gefahrenbereich durchzuführen.

Natürlich gewinnt das Thema sofort wieder erste Priorität, sobald die Lebensbedrohung abgewendet ist. Drei Helfende werden dann beispielsweise einen Betroffenen wirbelsäulenbezogen am schonendsten in die Bewusstlosenlage bringen können.

Steht aber nur ein Helfender zur Verfügung, muss diese Massnahme so durchgeführt werden, wie es einem am schonendsten gelingt, da ansonsten unmittelbar auch schwerere Folgen wie das Eindringen von Mageninhalt in die Lunge drohen. Beurteilen Sie grundsätzlich, wie bei allen anderen Arten von Notfällen, auch beim Wirbelsäulenverletzten den Betroffenen auf unmittelbar durchzuführende Sofortmassnahmen. Diese können lebensrettend sein. Zur Beruhigung muss aber betont werden, dass die meisten rückenverletzten Patienten in der Akutphase nicht unmittelbar lebensbedroht sind.

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